Zeichen

Ich weiß, es ist ist längstens an der Zeit, dass ich mich ausführlich melde. Vor allem wegen der vielen, vielen Rückmeldungen und Reaktionen auf das SWR NachtCafé am Karfreitag.

Für alle Interessierten hier der Link zur SWR-Mediathek:
http://swrmediathek.de/player.htm?show=9f9b6250-f2d3-11e5-a0a4-0026b975f2e6

Bevor ich mich morgen ausführlicher dazu melde, hier ein Gebet, das ich durch Zufall entdeckt habe und das so sehr gut passt. Zu mir. Es passt mir einfach wie angegossen.

Ich habe keine Angst
Ich habe viel Freude am Leben.
Gott steht auf meiner Seite.
Mit den Menschen, die ich mag,
und mit Gott kann mir nichts passieren.

Worauf es doch ankommt,
und dass ich andere lieben kann.
Und das kann mir keiner nehmen.
Keine Dunkelheit, keine Schuld,
keine Krankheit.
Nichts kann mich von Gott und von der Liebe,
von der Freude und vom Glauben trennen.

Natürlich macht mich das nicht unverletzlich,
und manchmal fürchte ich mich vor dem, was als nächstes kommt.

Aber wenn ich mich fürchte – bete ich.
So kann die Angst, die mich ab und zu überkommt,
immer wieder Gelegenheit zum Gebet sein.
Nichts, auch nicht die Angst, etwas zu verpassen,
kann mich von Gott trennen.
Ganz im Gegenteil,
je unsicherer ich bin, umso fester halte ich mich an Gott.

Bei ihm fühle ich mich sicher.
Er zeigt mir, wie schön es ist, zu lachen,
sich zu freuen,
Spaß zu haben
und für andere da zu sein.
Das Leben ist schön,
weil Gott es mir geschenkt hat.

Meine Fröhlichkeit soll ein Zeichen meines Dankes sein.

Raffael de Blasi

 

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