Ich glaube.

Ich glaube an den Himmel.

Ich glaube daran, dass Gott mir die Aufgaben aufträgt, die ich schaffen kann.

Ich glaube an meinen Lebensweg.

Ich glaube an mein Kind. Meine Familie.

Ich glaube an das Schöne im Leben.

Ich glaube an die Auferstehung.

Ich glaube an Seelenbande.

Ich glaube, dass ich das große Ganze nicht in der Hand habe.

Ich glaube daran, beschützt und bewahrt werden zu können.

Ich glaube an die Liebe.

Ich glaube an Freundschaft.

Ich glaube an ungeahnte Kräfte.

Und ich glaube daran, dass alles irgendwie, irgendwo, irgendwann seinen Sinn hatte, hat und haben wird.

Ich möchte gern jedem einzelnen ein Stück Kraft und Zuversicht mitgeben. All jenen, die gerade dabei sind Abschied nehmen  zu müssen. Menschen, die gehen. Menschen die bleiben (dürfen). Ich wünsche jedem einzelnen, dass er das Stückchen Himmel in seinem Leben findet und hegt und pflegt, das ihm hilft, zu gehen. Das ihm hilft zu bleiben. Das ihm hilft zu akzeptieren. Das ihm hilft, gehen zu lassen.

Um mich herum oder auch in weiter und unbekannter Ferne ist das Schicksal gerade sehr am werkeln. Stellt Euch, uns alle vor neue Herausforderungen und Aufgaben im Leben, die manchmal kaum machbar erscheinen. Wenn einem immer neue Felsbrocken auf den Weg geworfen werden.

Ich war am Wochenende im schönen Weihnachtsvogtland – leider ohne Schnee – und war wieder ganz verzückt ob der schönen Sterne, Lichterbögen, der hell erleuchteten Fenster und dem ganzen Zauber, der sich gerade in dieser Zeit auf meine Heimat legt. Auch bei Sonnenschein und 10 Grad plus. Wir saßen heute bis Mittag in Pyjama und Nachthemd am Nikolaus-2.-Advents-Frühstückstisch. Und meine Mutter hat etwas sehr schönes und auch sehr wichtiges gesagt: Ich möchte mich an dem Positiven in meinem Leben festhalten und der Negativität, die immer irgendwo zu finden ist, keinen Raum, keine Beachtung schenken.
(Sinngemäß.) Ja, manchmal lasse auch ich mich gerne verführen vom Alltag. Meine Ziele und Werte etwas schleifen zu lassen. Und der so treffende Satz meiner Mutter hat mich orientieren lassen. Genau so. So möchte ich das eigentlich auch haben. Und machen. Und ja, ich glaube daran, dass man das hinbekommt. Mit Zusammenhalt, mit Prioritäten im Herzen, mit Gemeinsamkeit, Familiensinn, Geborgenheit und Zugehörigkeit.

Ich glaube daran, dass alles genau so sein muss, wie es gerade ist. Und daran halte ich mich fest. Und das macht mich froh. Zufrieden. Glücklich.

„Spuren im Sand
Eines Nachts hatte ich einen Traum:
Ich ging am Meer entlang mit meinem Herrn.
Vor dem dunklen Nachthimmel
erstrahlten, Streiflichtern gleich,
Bilder aus meinem Leben.
Und jedes Mal sah ich zwei Fußspuren im Sand,
meine eigene und die meines Herrn.

Als das letzte Bild an meinen Augen
vorübergezogen war, blickte ich zurück.
Ich erschrak, als ich entdeckte,
daß an vielen Stellen meines Lebensweges
nur eine Spur zu sehen war.
Und das waren gerade die schwersten
Zeiten meines Lebens.

Besorgt fragte ich den Herrn:
„Herr, als ich anfing, dir nachzufolgen,
da hast du mir versprochen,
auf allen Wegen bei mir zu sein.
Aber jetzt entdecke ich,
daß in den schwersten Zeiten meines Lebens
nur eine Spur im Sand zu sehen ist.
Warum hast du mich allein gelassen,
als ich dich am meisten brauchte?“

Da antwortete er: „Mein liebes Kind,
ich liebe dich und werde dich nie allein lassen,
erst recht nicht in Nöten und Schwierigkeiten. Dort, wo du nur eine Spur gesehen hast,
da habe ich dich getragen.“

Margaret Fishback Powers

OLYMPUS DIGITAL CAMERA
Spuren im Sand

 

 

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