Und es war Sommer

Und es war Sommer. Ein schöner Sommer. Trotz aller widrigen Umstände erinnere ich mich sehr gern an unsere letzten Wochen.

Ich muss auch gestehen, dass ich das Schlimmere aus dieser Zeit nicht mehr so im Gedächtnis habe. Dafür das Schöne umso mehr. So, wie es sich mit Geburten, Schulabschlüssen und ähnlichen Dingen verhält. Man erinnert sich immer nur an die guten Dinge, sonst würde wahrscheinlich keine Frau auf der Welt es wagen, ein zweites Kind in die Welt zu setzen. Aber, spätestens in den Wehen oder kurz davor, fragt sie sich wahrscheinlich, warum man es zugelassen hat, in der gleichen Situation zu stecken, die man doch nie wieder mitmachen wollte. Eigentlich.

Zurück zum Sommer. Es war ein schöner Sommer. Warm und langanhaltend sonnig. Am schönsten fand ich es, wenn ich nach der Arbeit nach Hause kam, Kai bereits die Kühltruhe gepackt hat und wir für die letzten zweieinhalb Stunden ins Freibad gefahren sind. Mit Brotzeit am Beckenrand. Klar wurde Kai von allen Seiten beäugt, was er da aus seinem Bauch raushängen hatte. Wir hatten uns aber alle schon so daran gewöhnt, dass wir es kaum mehr bemerkten. Kai gab sich immer viel Mühe beim Bepacken der Kühlboxen. Für alle und jeden war von Herzhaftem bis zur süßen Nachspeise alles dabei. Ebenso ein kaltes Radler oder ein Kaffee. Nie machte sich Kai viel aus Schwimmbädern aller Art. In diesen Tagen war er aber sehr gern dabei. Man merkte es ihm an und ich fand es einfach nur wunderschön. Wenn ich so daran zurück denke, bin ich mitten im Geschehen. Sehe die schwächer werdende Sonne, die zusammenpackenden Besucher, die immer weniger werdenden Kinder bis schlussendlich fast nur noch wir übrig geblieben waren und jede Sekunde der Öffnungszeiten ausnutzten. So oft es ging, besuchten wir das Freibad. Anschließend brachten wir unseren müden Sohn ins Bett und verzogen uns auf die Terrasse oder auf die Hollywoodschaukel.

An einem Abend hatte Kai bereits Kerzen und Fackeln entzündet, Decken bereit gelegt und wir kuschelten uns gemeinsam auf die Schaukel und schauten lang in den atemberaubend schönen Sternenhimmel. Ein Himmel, der uns beiden in diesem Moment sehr nah war. Wir redeten. Über den Tod. Über das Sterben. Ich fragte Kai, ob er Angst davor habe. Nein, hat er nicht. Gar keine. Aber, er käme so gar nicht damit zurecht, dass er uns verlassen muss. Dass er uns zurücklassen muss. Das bereite ihm Kummer.

Ach Kai. Mir wird jetzt noch ganz weh ums Herz, wenn ich an diese Worte denke. In der Hinsicht warst du schon sehr tapfer. Wenn man der unumgänglichen Tatsache ins Auge blickt. Direkt mitten rein. Dass man bald sterben wird. Ich habe mich immer gefragt, ob Kai es gemerkt hat. Aber, so richtig wahrscheinlich nicht. Oder, er konnte es nicht einordnen. So, wie er Schmerzen nicht beschreiben oder Fieber definieren konnte. Am Ende war es auch genau so richtig, wie es war.

Wir waren auf vielen Geburtstagen und Festen. Als Familie. Nils immer mit dabei. Er ging ja noch in den Kindergarten oder hatte Kindergartenferien. Da Kai zu hause war, konnte Nils sich auch mal frei nehmen. Kai tat das gern und nutzte viel Zeit, um sie mit Nils zu verbringen. Wir wollten einfach so viel Zeit wie möglich noch zusammen haben. Ich hab Kai auch immer gesagt, dass er das jetzt aushalten müsse. Wenn ich zum dreihunderzwölften Mal einen Kuss am Tag mir abholte. Schließlich ist die Zeit begrenzt dafür. Und ich wollte mir beim besten Willen nicht Gedanken machen müssen, ob ich sie nicht so genutzt hätte, wie ich es auch gern gehabt hätte.

Die meiste Zeit ging es Kai eigentlich gut. Entweder er fühlte sich funktionsfähig und dann machte er das beste daraus. Oder aber er lag eben funktionsunfähig auf dem Sofa. Aber, gemessen an der Diagnose und wie weit der Krebs letzten Endes fortgeschritten war, ist es ein arges Wunder, wie Kai sich hielt. Und dass er in dieser Zeit noch ein Carport baute. Und vieles andere mehr. Ich staune oft immer noch vor mich hin.

Konten wurden geklärt, Versicherungen vorbereitet, ein Testament aufgesetzt. Wir hörten gemeinsam „Halleluja“ von Jeff Buckley und waren uns einig, dass es ein gutes Lied für seine Beerdigung war. Ich weiß, für alle anderen auf der Welt ein sehr schwieriges Thema. Ich schreibe es trotzdem an, da es für uns dazu gehörte. Und wie froh war ich, dass wir in solchen guten Momenten uns so nahe waren, und auch Dinge wie die Beerdigung und die Zeit danach besprechen konnten. Mir persönlich war es ein hohes Geschenk, so zu handeln, wie Kai es sich auch wahrhaft gewünscht hat. Und es hat vieles erleichtert. Viele Entscheidungen und Gedankengänge wurden mir so abgenommen. Ich wusste es. Denn wir hatten genau darüber gesprochen.

Irgendwann kam auch die Frage auf, in welcher Art Kai beigesetzt werden soll. Er wollte verbrannt werden. Ich bin immer davon ausgegangen, dass dies eben nicht geschieht. Ach, war ich durcheinander. Sauer am Ende noch. Meine Mutter hat mir sehr geholfen, Kai zu verstehen. Ich konnte es am Anfang überhaupt nicht. Und dachte mir, dass dann das letzte Bisschen ja auch noch weg ist. Ich weiß, ich weiß. Aber, es gehört dazu. Zum Leben gehört der Tod. Genauso, wie die Geburt auch. Außerdem glaube ich ja ganz fest daran, dass auf der anderen Seite ja doch das Gras viel grüner ist und es eben nicht zu Ende ist, nur weil man nicht mehr atmet.

Es kann einen unwahrscheinlich zusammen schweißen, über solche Tabuthemen unserer Gesellschaft gemeinsam zu sprechen. Ehrfürchtig ganz klar – aber ohne Angst und es als normales Thema behandelnd. Denn restlos jeden auf dieser Welt betrifft es. Ohne Ausnahme. Nicht eine einzige ist dabei. Uns beiden hat das sehr viel Kraft gegeben. Außerordentlich viel Kraft. Ich werde mir dessen immer wieder bewusst, wenn ich an die letzten Stunden vor und nach seinem Tod zurück denke. Aufatmend. Ein Glück haben wir drüber geredet. Das war doch schließlich sehr wichtig.

Und genau deswegen haben wir in diesen letzten Wochen und Monaten eine gänzlich neue Ebene unserer Beziehung gefunden. Wir waren so sehr Eins, so voll echter und reiner Liebe wie niemals in gesunden Zeiten zuvor. Und das mit Kai so erlebt haben zu dürfen, macht mich sehr, sehr dankbar. Auch dass wir zwei in dieser Art sehr harmonierten und miteinander besser denn je zurecht kamen.

So ziehe ich aus diesen lebensschwindenden Zeiten ein so gutes Gefühl. Irgendwo und irgendwie hat immer alles seinen Grund. Nichts geschieht ohne. Uns hat es gezeigt „wie es geht“. Und wie es sich richtig anfühlt. Wir beide aufeinander eingehend.

Es stand bei Kai auch noch ein Klassentreffen an. Ende August. Keine Frage, dass er dahin wollte. Ich durfte mit. Als Notärztin. Kai hatte mich besonders in den letzten Wochen sehr gern und viel in seiner Nähe. Und ich kannte mich eben aus. Wenn etwas nicht rund lief. Kai war selbst damit überfordert. Wollte aber sicher nicht seinen Klassenkameraden die Verantwortung übergeben, zumal er bei Problemen ganz sicher einen Wink mit dem Zaunpfahl bis in die Unendlichkeit hinausgezögert hätte.
Es war ein ganz wunderbarer Abend. Kai hatte erst keine Lust, da die Kraft eben immer deutlicher nachgelassen hatte. Schlussendlich machte ich ihm den Vorschlag, vorbeizuschauen. Und wenn es doof für ihn wird, wir einfach wieder fahren. Genauso, wie er es möchte. Und, wir sind natürlich geblieben. Alle haben sich gefreut, Kai zu sehen. Wenngleich eigentlich auch jeder erschrocken ist. Er wog halt einfach zwanzig Kilo weniger als sonst und war vorher schon nicht dick. Außerdem – wie wir kürzlich bei einem Home-Video-Abend feststellten – hatte sich auch seine Stimme verändert. Mir war das gar nicht so bewusst, bis ich es im Vergleich hörte. Er ist einfach sehr, sehr schnell gealtert. Innerhalb kürzester Zeit. Aber ansonsten sah er sehr gut aus. Wir lachten viel, erzählten viel. Bewunderung wurde auch mir zuteil. Alle strahlen, wenn ich die Bilder von diesem Abend anschaue. Keiner hätte sich wohl träumen lassen – Kai und ich aber auch nicht – dass keine vier Wochen später Kai bereits gestorben sein soll.

An diesem letzten Wochenende im Vogtland – jetzt wird es mir bewusst, dass Kai Ende August das letzte Mal in seiner und meiner Heimat zu Besuch war. An diesem Wochenende saßen wir zu zweit bei finsterer Nacht auf dem Gondelteich in Rodewisch. Klassenkameraden und Freunde von früher erinnern sich an den kleinen Teich um die Schlossinsel herum. Christina, weißt du noch? Als wir in der Klasse rudern gegangen sind und einige ins Wasser „fielen“? Ach, was haben wir dort für schöne Zeiten verbracht.
So saßen wir bei mondscheinklarer Nacht im festgetauten Ruderboot. Arm in Arm, sanft von den seichten Wellen geschaukelt. Einer der intensivsten und zufriedensten Momente des Jahres 2011. Oder gar überhaupt? Gern denke ich zurück. Wir sprachen über unsere Familien. Ließen alte Geschichten aufleben. Unseren Werdegang Revue passieren. Sprachen über Nils und Moritz. Moritz, das coole Baby und Nils den außerordentlich gut geratenen Sohn ;-). Wir hielten fest an den schönen Momenten und erlebten sie gemeinsam noch einmal. Ein letztes Mal. Zumindest ein letztes Mal Seite an Seite.

Meine Mutter hatte in diesen Tagen auch Geburtstag. Es war ein schöner Tag. Wir liefen um den Stausee bei Schönheide. Ebenfalls ein denkwürdiges Relikt aus Kindheit und Jugend. Ich muss in diesem Sommer unbedingt dort baden gehen. Ganz zu Beginn unserer jung eingegangen Beziehung hat Kai mich mal über diese „Stau-Mauer“ getragen. Wenn ich jetzt daran denke, wird mir ganz schlecht. Was hätte alles passieren können. Aber – zumindest das ging damals ja nochmal gut aus.
Jedenfalls spielte mein Papa mit Nils an diesem schönen aber kalten Augusttag Fußball am See, meine Großeltern saßen auf einer Bank und wir drei restlichen Beteiligten – meine Mutter, Kai und ich – liefen um den See herum. Wir filmten dabei auch. Diesen Wald aus riesigen Seepflanzen. Keine Ahnung, wie die heißen mögen. Es war toll. Ach, einfach vertraut und schön. Irgendwann hatte ich meinen Eltern auch gebeichtet, dass Kai raucht. Für alle nicht einfach – aber machbar. Danke! Das erleichterte MICH jedenfalls um einiges. Und Kai auch. Er brauchte sich des nachts dann nicht mehr davon stehlen und war tagsüber übel gelaunt, weil der der Nikotinsucht nicht nachgeben konnte. Was soll es denn. Es tat nichts mehr zur Sache. In dieser Situation.

Es hätte kein schöneres Heimats-Abschlusswochenende sein können. Freunde und Familie nochmal in gutem Zustand zu sehen. Chemo gab es nicht mehr. Die wurde wegen mangelnder Verträglichkeit abgesetzt. Kai hätte es gern noch weiter versucht, aber es brachte nichts. Jede Therapie wurde postwendend vom Körper abgelehnt. Und dafür war die äußerst wenig vorhandene Zeit einfach zu schade. Er sollte nicht fiebrig auf dem Sofa oder gar im Krankenhaus liegen. Er gehörte die restlichen Tage in die Welt und nicht in ein Krankenbett.

Es war auch der Sommer, in dem ich immer weniger schlief. Ich erwähnte schon, dass Kai viele Medikamente nicht mehr gut vertrug und sich auch psychische Nebenwirkungen einstellten. Nachts war ich meist mit der Krankenpflege beschäftigt. Nachts war ich nicht Ehefrau sondern Krankenschwester. Die muss rigoros im Sinne des Patientenwohl handeln. Die Krankenschwester darf sich dämliche Äußerungen nicht zu Herzen nehmen und muss Durchsetzungsvermögen auf indirekte Art vermitteln und eingreifen. Es war ein Kraftakt für mich. Dabei ist Schlaf so wichtig. Wichtig für strapazierfähige Nerven, für Ausgeglichenheit und eben einfach für die Gesundheit. Kai schlief nicht mehr  normal. Entweder war er munter oder er lag im Koma. Eine ganze Nacht konnte er jedenfalls nicht mehr durchschlafen. Oft stand er bereits 4 Uhr auf und übte sich in meditativem Bügeln. Das war schon fast eine Sucht. Kein Kleidungsstück blieb länger als 10 Stunden ungebügelt. Oder er strich das Haus in der ersten Morgendämmerung. Oder tat sonst irgend etwas sinnvolles. Oder sinnloses. Je nachdem, von welcher Seite man es betrachtete. Kai sah den Sinn ganz klar und deutlich – ich sah die Sinnlosigkeit ganz klar und deutlich. Ich hätte es sicher gern gehabt, wäre er noch etwas im Bett geblieben. Aber das machten eben die blanken Knochen nicht mit. Ebenso tat es ihm weh, wenn ich ihm zu nahe kam. Oft massierte ich auch nachts den Rücken oder die Beine. Wenn Kai wieder „Krebsschmerzen“ hatte, half ihm das ziemlich gut.

Am Tag, bevor wir in die Salzburger Berge aufgebrochen sind, kam ich nach der Arbeit nach Hause. Dirk war, wie so oft in den letzten Monaten, bei Kai und die beiden saßen in der Sonne und tranken einen Kaffee. Ich setzte mich dazu und war prompt perplex. Kai, was ist mit deinem Bein los. Huch! Keine Ahnung. Ich sehe es jetzt erst. Klar Kai, dass es dir freilich entgeht, wenn Dein linkes Bein doppelt so dick ist, wie das rechte und der Knöchel aus dem Schuh herausquillt. Stefan – unser medizinisch versierter Freund – riet uns, die Beine hochzulegen und zum Arzt zu gehen, sollte die Schwellung nicht zurück gehen. Wasser im Bein. Ödeme. Verursacht durch eine eingeschränkte Funktionsweise der Leber. Also beeinträchtigten die Metas nun das einwandfreie Arbeiten des Organs.

So versuchte ich Abend für Abend Ödeme aus Beinen und Armen zu bearbeiten. Mittels leihenhafter Lymphdrainage. Aber, es hat ihm gut getan und auch recht gut funktioniert. Und so tat ich es auch nachts,  um ihm Linderung zu verschaffen. Manchmal war es gut und manchmal war es schlimmer. Wir hielten es für ein paar Wochen ganz gut in Schach. Das Problem mit dem Wasser.

Ich erinnere mich ebenso gern noch an den Ausflug in die Tauritzmühle mit Birgit, Peter und den Kids. Kai kam nach seiner Physiotherapie nachgefahren. Die Kinder nahmen am Ferienprogrammpunkt „mit dem Förster den Wald entdecken“ teil und wir ließen es uns gut gehen. Das Foto, das Birgit von uns an diesem Spätnachmittag schoss, steht bei mir im Büro. Ich strahlend gesund, nahezu faltenfrei (…das bin ich heute nicht mehr!) und unwahrscheinlich stark. Kai an mich gelehnt, mit Blick direkt in die Kamera. Ein Wunder! In die Linse geschaut…er schaut einem direkt in die Augen, wenn man das Bild in der Hand hat. Und jetzt sehe ich den Unterschied zwischen uns beiden auf diesem Foto. Die Rollen sind vertauscht. Nicht mehr Kai ist der Beschützer in dieser Familie, sondern ich bin es. Kai so schwach. Ich so groß.

An einem guten Tag Anfang September fuhren wir dann noch gemeinsam an den Brombachsee. Einen halben Tag Urlaub „am Meer“. Wir reisten mit dem Schiff und lagen noch lang am Seeufer. Ich schwamm und sprang mit Nils, Kai schaute uns zu. Wir lagen in Strandkörben und beobachteten die untergehende Sonne. Es war ein schöner Tag. Ein sehr schöner. Der mit einer Not-Ampulle Morphium im Auto endete. Meine Eltern warteten an diesem Freitag schon auf uns. Es war schön, sie da zu haben. Wenn sie da waren und auch heute da sind, kann ich einen Teil meiner Verantwortung abgeben. Dann bin ich „Tochter“. Dann ist meine Mutter Krankenschwester. Und beide sind Oma und Opa. Und Eltern. Auch heute noch ist es wie Urlaub, wenn ich bei oder mit meinen Eltern bin. Was für ein Glück, dass ich ausgerechnet an diese beiden geraten bin.

Einen letzten Familienausflug mit Kais Familie gab es auch noch. Am vierten September. Es war ein Sonntag und wir wollten in den Leipziger Zoo fahren. Kurz davor, wieder abzusagen, da Kai eine andere, künstliche Nahrung bekommen hat und die so gar nicht vertrug und von Krämpfen und schwachem Kreislauf nur so geplagt wurde. Ich hätte es ja gern sausen lassen. Aber, um mich ging es halt auch nicht immer. Ich war dann für die Schadensregulierung zuständig. Es war ein sehr, sehr heißer Tag. Sehr anstrengend für Kai. Aber wichtig für seine Eltern und seine Geschwister. Und für Kai. Deswegen war es gut. Es auf sich zu nehmen. Wir machten viele Fotos. Familienbilder. Ich weiß nicht, ob sie sahen, wie es Kai wirklich ging. Ich kann es ihnen aber auch nicht abnehmen. Ich kann es sagen, aber verstehen muss jeder selbst. Auch Freunde im nahen Umfeld konnten es oft eben nicht verstehen, auch wenn ich es sagte. Der Schein lag hier so oft meilenweit  neben dem Sein. Und hinter die Kulissen ließ Kai sich nun nicht schauen. Jedenfalls nicht auf direktem Weg.
Dennoch war ich froh, als wir den Ausflug nach Leipzig am Ende doch recht gut überstanden hatten.

Und so neigte er sich dem Ende. Unser Sommer.
Und so neigte es sich dem Ende. Sein Leben.

Am Ende fast ein bisschen schneller, als wir es gedacht hätten.

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