„ohne Worte“

Ohne großer Worte schreibe ich heute mal nichts. Im Kopf sitzt noch so vieles. Und ich denke immer – Anja, hoffentlich vergisst du auch nichts. Mit dem Aufschreiben. Am Liebsten würde ich das Ende vorweg nehmen. Weil mir so viel an dem Ende liegt. Aber, es gehört nun mal ganz an den Schluss. Sonst würde es nicht so heißen „The End“. Also übe ich mich in etwas, was mir eigentlich nur gelegentlich zur Verfügung steht. Nämlich Geduld. Eins nach dem anderen und nichts überstürzen.

Ich muss gestehen, dass mich der Artikel über das Fenta-Spray recht gefordert hat. Es war einfach sehr anstrengend.

Wenn ich meine Posts schreibe, stehe ich mitten im Film. Ich kann ihn wahllos abspielen und beschreibe einfach, was ich sehe. Und was ich fühle, wenn ich es sehe. Und der gestrige Film war doch sehr lang. Eigentlich als Dreiteiler geplant. Und sehr intensiv war er. Der Film. Am Ende war ich über mich selbst erstaunt. Wie viele detailgetreue Erinnerungen in meinem Hirn so zu finden sind. Wie viel Platz da ist. Denn, das ist  nicht das einzige, was ich nach Lust und Laune hervorkramen kann. Da tummeln sich noch tausende mehr an Ereignissen, Erlebnissen, Momenten und Augenblicken. In meiner Kopf-Videothek.

Ich selbst habe die Wörter  über die Schmerzmittelabhängikeit allesamt mindestens drei Mal gelesen und musste selber dabei heulen. Heute räume ich mir eine Pause ein. Das muss auch mal sein. Auch wenn ganz sicher im Hinterkopf schon der Stichpunktzettel geschrieben wird. Was als nächstes kommt. Anja – ich seh dich genau. Wie du schon wieder rumdenkst, als einfach mal alle fünfe grade sein lassen zu können.

Es geht nämlich um die schönste Zeit des Jahres 2010 – einige Wochen an einem Ort, an dem die „Katz verreckt“. Aber genau das brauchten wir. Ruhe. Natur. Frieden. Fernab vom Getöse dieser Welt. Und nur acht Kilometer entfernt: Bad Kissinigen. Die Jungen unter uns Lesern rümpfen ganz sicher die Nase. Ob dieser Rentner-Kurstadt. Aber, ich habe mich verliebt. In Bad Kissingen. Strahlend schön und sommerlich warm präsentierte es sich uns unter Palmen in der Rhön und schenkte mir meinen Schnörkelmantel. Bad Kissingen. I love you. Und Bad Bocklet – I love you too! :-)

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s